Montag, 29. Februar 2016

Frost Grave - Alea iacta est

Ein kurzer Exkurs zu Würfeln... und Frost Grave!


Letzten Samstag bin ich fast an die Decke gegangen. Der Grund: Würfelpech, bzw. das Würfelglück meines Opponenten.

Wir trafen uns für eine Runde Kings of War und er brachte drei Mörser mit. Die Dinger hauen ganz schön was raus und verursachen W6+4 Treffer. Meine grosse Hoffnung war, dass die Biester wenigstens ihr Ziel verfehlen, sie brauchen nämlich eine 5+ um zu treffen. Die Hoffnung war vergebens, da kamen nicht nur massenhaft 6en beim Treffen, sondern dann auch noch beim auswürfeln der Trefferanzahl und meine schweren Regimenter lösten sich in kurzer Zeit auf.

Sklaven des Zufalls


Ich denke solche schlechten Tage haben wir alle einmal. Wahrscheinlich schieben auch die meisten von uns ihre Misserfolge lieber mal auf ihre Würfel als auf ihre taktischen Fähigkeiten. Und tatsächlich, die Würfel sind das Zufallselement im Tabletop, neben jenen Systemen, die Kartenmechaniken benutzen. Da aber hat man dann das Problem, dass man nie die Karten, welche man möchte auf der Hand hat. Spiele gänzlich ohne Zufallselemente gibts natürlich auch, Schach ist da sicher der Elefant im Raum. Aber es gibt ja einen trifftigen Grund, wieso wir Tabletop Wargames spielen und nicht Schach: wir lieben, ja sind sogar heimlich süchtig nach dem Nervenkitzel des Würfelwurfes. Der Zufall ist im Tabletop sicher genau so wichtig wie auf den historischen Schlachtfeldern. Victor Hugo schob die Schuld an Napoleons Niederlage bei Waterloo dem Regen des Vortages zu und manch eine Armee hat sich einen Namen gemacht, weil sie es geschafft hatte, gerade zu spät zur entscheidenden Schlacht aufzukreuzen (Appenzeller der Burgunderkriege, ihr seit gemeint).

Mein Würfelglück...

Polyhedrales Allerlei


Der am weitesten verbreitete Würfel ist der sechseitige, der eben der geometrichen Würfelform entspricht. Das hat Vor- und Nachteile. Als Beispiel können die Systeme von Games Workshop dienen. Diese beruhen auf einer simplen Mechanik, welche fast jede Würfelprobe mit dem werfen eines einzelnen W6 entscheidet (Moralwert mal ausgenommen). Das führt unter anderem dazu, dass die Abstufungen der verschiedenen Profilwerte sehr grob ist, denn ein Wurf von 1 ist immer ein Misserfolg, also bleiben noch die Zahlen 2 bis 6. Kompensiert wird diese Schwäche der Games Engine durch Myriaden von Sonderregeln.

Hier kommt jetzt kein Games Workshop Rant. Vielmehr muss betont werden, wie viel Warhammer zur Herausbildung von modernen Tabletop Regeln beigetragen hat. Ein System, dass mit einer einzigen Würfelart zur Bestimmung aller Zufallsproben auskommt und grundsätzlich nur einen dieser Würfel pro Probe eingesetzt wird war eine sehr bedeutende Neuerung. Schaut man sich andere Spiele, wie Gary Gygax‘ Chainmail von Anfang der 70er anschaut findet man eine ganze Flut verschiedener Würfel, das ganze Spektrum vom W4 bis zum W20. Sogar in gewissen GW Systemen dauerte es einige Editionen bis sie das polyhedrale Erbe der 70er abgestreift hatten.

Natürlich hat jede Würfelart ihre Vor- und Nachteile für ein Tabletop Regelwerk. Ich habe auch gemerkt, dass sich persönliche Vorlieben rausbilden. Als langjähriger Dungeons and Dragons Spieler assoziere ich zum Beispiel den W8 immer mit dem D&D Profil des Langschwertes und freue mich, wenn er in einem anderen Kontext verwendet wird wie Deadzone von Mantic. Ebenfalls durch Dungeons and Dragons und dem damit verwandten D20 System habe ich den W20 sehr lieb bekommen, Spielern von 'Das Schwarze Auge' wird es ähnlich gehen. Kein anderer Würfel verkörpert für mich so ikonisch das essenzielle Rollenspielerlebnis wie der W20.

Und endlich Frostgrave


Frostgrave ist ein ganz wunderbares Spiel. Die Mechanik ist genau so simpel wie die Möglichkeiten des Spiels tief sind. Ein einzelner W20 bildet die Grundlage aller Proben. Sämtliche Profilwerte können ganz einfach auf einer Skala von 1-20 dargestellt werden. Es ist aber eben nicht nur die Einfachheit der Mechanik, sondern wie schon erwähnt die spielerische Nähe zum Rollenspiel, welche Frostgrave für mich heraushebt. Das Spiel stellt ganz klar erzählerische Elemente vor eine Buchstabengetreue Auslegung der Regeln. So kommt es zum Beispiel bei Kampagnen gerne vor, dass eine siegreicher Magier schnell deutlich stärker als seine Gegenspieler wird. Anstatt mit komplizierten Regeln diese Schwäche zu kaschieren macht Frostgrave keinerlei Anstalten sich zu Rechtfertigen. Siegreiche Magier werden halt stärker und schaffen so eine neue Herausforderung für ihre Gegner.

An einigen Stellen ist im Internet Kritik an der W20 Mechanik von Frost Grave aufgetreten (wie könnte es anders sein...). Dabei wird zum Beispiel bemängelt, dass der W20 zu zufällig sei und eine zu breite Streuung von Resultaten bringt. Das mag sein, aber so what? Frost Grave ist kein Spiel für Powergamer sondern fusst sehr stark auf einem Gentlemen’s Agreement bei dem sich beide Spieler zu einem spassigen Spiel verpflichten. Der W20 dient dabei die Story zu befördern, die wahnwitzigen Duelle in der vereisten Stadt in Zahlen zu fassen und den Rahmen vorzugeben, in dem die Spieler agieren. Hier kann man sehr von Rollenspielerfahrung profitieren, denn da spielt man anders wie im Tabletop, nicht gegeneinander, sondern zusammen und trägt seinen Teil zu einer grösseren Geschichte bei.

Wird er es schaffen?

Würfel erzählen Geschichten


Irgendwann bin ich zu einer anderen Haltung gelangt. Die Würfel sind nicht meine Freunde oder Feinde, welche allein die Funktion haben meine Pläne auszuführen oder zu vereiteln. Würfel erzählen die wirkliche Geschichte im Tabletop. Die eindrucksvollsten Momente im Tabletop sind die, wenn unvorhergesehene Dinge auf dem Schlachtfeld stattfinden. Ein einzelner Krieger der eine Übermacht im entscheidenden Moment aufhält, eine glorreiche Strategie, welche von einer einzelnen, verstopften Kanone verhindert wird oder schweres Gelände, welches mehr Tote fordert als das feindliche Feuer, das sind die Erinnerungen, welche uns bleiben. Vor einiger Zeit habe ich mit einem Freund gesprochen, der sich immer noch lebhaft an eines unserer Spiele von vor 11 Jahren erinnert, weil ein kleines Elfenregiment sich durch eine riesige Menge Bretonen gemetzelt hatte.


In dem Sinne kann ich allen nur raten sich Frost Grave anzuschauen. Dazu sollte man sich aber vom Gedanken eines simplen Schlagabtausches zweier Parteien loslösen und sich wirklich auf das Gesamterlebnis einlassen. Ich kann versprechen man wird durch ganz wunderbare Spiele belohnt werden.

Frost Grave auf Deutsch!


Das Miniaturicum bietet seit dem Wochenende das Frost Grave Buch auf Deutsch als Vorbestellung an!

Tolle Sache!!!
Ein sehr leicht zugängliches Spiel wird noch zugänglicher!




Hier der Text dazu vom Miniaturicum:

- Frostgrave Regelbuch Deutsche Version 128 Seiten, vollfarbig, veredeltes Hardcover, ca. 175 x 246 mm.
Inmitten der im Eis erstarrten Ruinen einer uralten Stadt bekämpfen sich Magier, immer in der Hoffnung, die Schätze eines gefallenen Reiches für sich zu bergen.
In diesem Fantasy Skirmish-Miniaturenspiel übernimmt jeder Spieler die Rolle eines Magiers aus einer von zehn Schulen der Magie und rekrutiert eine Bande aus Gefolgsleuten. Ein Zauberlehrling begleitet stets seinen Meister und aus mehr als einem Dutzend unterschiedlicher Typen kann jeder Magier weitere Gefolgsleute anheuern : von einfachen Schlägern über listige Diebe bis hin zu Rittern in voller Rüstung. Vergessene Geheimnisse des eisigen Grabes zu entschlüsseln, erweitert das arkane Wissen eines Magiers und er kann bis zu 80 verschiedene Zaubersprüche erlernen.
Eine Partie Frostgrave spielt sich schnell und kann leicht in ein bis zwei Stunden abgeschlossen werden. Noch größeren Spielspaß bringt es , einzelne Spiele zu einer fortlaufenden Kampagne zu verknüpfen, in deren Verlauf der Magier immer mehr Macht und Wissen anhäuft.
Die im Buch enthaltenen Szenarien sind nur der Anfang der unzähligen Abenteuer, die im Eis der versunkenen Stadt auf die Magier warten …



Hier geht's direkt zur Quelle:  Miniaturicum - Frost Grave


Ich hab auch meine bisherigen Frost Grave-Sachen alle vom Miniaturicum bezogen und bin mit dem Service von Michael immer sehr zufrieden.



Samstag, 27. Februar 2016

Zombie Tabletops - Teil 1 - Intro

Wie Sid Zombies Jagt oder meine Gedanken zur Apokalypse im Tabletop




Zombiiiiiiiiiiiies!!!!




Was Zombie-Tabletops angeht, so bin ich eigentlich so etwas wie ein 'Prepper' ... ;-) 
Man kann nie genug früh damit beginnen, sich vorzubereiten: 








Ich mag Zombies.
Nein, eigentlich mag ich vor allem dieses Post-Apokalyptische, diese Survival-Flair.
Diese Stimmung von 'wir sind alleine', 'mit dem Rücken zu Wand' und 'mit dem Mut der Verzweiflung'.



Das mag ich auch sehr als Tabletop-Spiel. Zombies kann man NIE genug haben …. ;-)
Entsprechend taucht das Thema immer mal wieder bei meinen Tabletop-Projekten auf. Ich verwende ja für ein Setting gerne verschiedene Regelwerke. So habe ich einige Zeit lang
'Reanimated' gespielt und auch 'Walking Dad' angeschaut. Irgendwann ist dann auch 'Zombicide' auf der Bildfläche erschienen und ziemlich schnell in meiner Sammlung gelandet. Da ich gerade zu der damaligen Zeit mit zwei kleinen Kindern Zuhause weniger Zeit fürs Hobby hatte, kam mir das Board Game gerade recht. Schnell und spassig zu spielen mit fast beliebigen Leuten, da faktisch kein Vorwissen nötig ist, war Zombicide für mich da geradezu perfekt. Bei Board Games halte ich es persönlich so, dass ich diese Minis jeweils nicht bemale. Für mich gehören zu bemalten Minis auch bemalte Geländestücke und das fehlt da wegen der Pappmarker etc. sowieso. Das ist aber nicht tragisch, da es dem Spielspass nichts abtut und dennoch schnell geht zu spielen. Also auch mal ein Vorteil, denn Minis, die noch bemalt werden wollen / sollen, sind auch so noch genug da ... ;-)
Mittlerweile habe ich Season 1-3 von Zombicide mit den beiden Erweiterungen sowie auch schon Black Plague in meinem Fundus und spiele damit immer noch gerne ab und zu eine Partie. Meist entweder als Abschluss eines Club-Treffs, mit den Leuten, die grad noch da sind und Zeit haben oder wie gesagt, mit beliebigen Leuten, welch oft nichts mit klassischen Tabletops am Hut haben,  in einer geplanten Spielrunde. So konnte ich schon den Einen oder Anderen anfixen ...   ;-)  


   





Hier ein Foto, als ich Season 2 aus dem Kickstgarter erhalten hatte: Gibt viel Auswahl an Überlebenden. Besonders witzig, wenn man die Überlebenden zufällig auswählt.



Zombie-Tabletops - Reanimated



Wie gesagt, habe ich Reanimated auch eine Zeit lang gespielt. 

Ich mag das System sehr gerneund durfte dort auch einen Beitrag an der Veröffentlichung des PdFs leisten. Die Regeln können kostenlos im Netz bezogen werden. Sie sind meiner Meinung nach für ein Fan-Projekt sehr gut gemacht und sicher mehr als nur einen Blick wert.  

Wie spielt es sich?

Zügig und schnell. Es sind sehr viele genretypische Elemente enthalten, ohne sie aber in den Regeln zu ersticken. Gespielt wird mit W10, was eine gute Bandbreite an Würfelergebnissen bietet.
Die Generierung der Charaktere ist sehr frei, so dass man mit genügend Fantasie diverse Settings spielen kann. So habe wir neben den klassischen Filmszenarien auch im Wilden Westen, bei den Wikingern und auch bei archeologischen Ausgrabungen in Ägypten Zombies den Gar aus gemacht.

Bei REA ist es so, das ein Spieler die Rolle des Zombiemasters übernimmt und die Unteoten Horden gegen die Überlebenden führt. Die Survivor selber können von einem oder mehreren Spielern gespielt werden.   



Die Regeln zu Reanimated könnt ihr hier, wie gesagt,  kostenlos herunterladen: 





Hier ein paar meiner bemalten Überlebenden - Minis sind von Hasslefree



Hier wäre eine typische Charakterkarte aus Reanimated:



Ein Schnappschuss aus einem Reanimated Spiel



Ich hoffe, ihr könnt euch etwas auf das Überleben auf dem Spieltisch vorbereiten und freue mich, wenn ihr auch die zukünftigen, weiteren Artikel dieser Reihe hier in meinem Blog lesen würdet. 

Sid





Donnerstag, 25. Februar 2016

Eine kurze Vorstellung

Wie Sid bereits angekündigt hat, werde ich mich auf seinem Blog als Gastautor betätigen. Darum sag ich vielleicht gleich mal ein paar Dinge zu meiner Person:

Ich spiele seit 2001 Tabletop, davor hab ich bereits ab 1997 mit Magic the Gathering und dem Herrn der Ringe den Einstieg in die Bereiche Gaming und Fantasy gemacht. Ursprünglich über Warhammer 40k kam ich damals zum Herr der Ringe Strategiespiel, Warhammer Fantasy, Void und Operation Overlord. Mitte der 00er Jahre begann ich dann aber einen Tabletop Winterschlaf. Erst während meiner Zeit an der Uni kam ich zuerst ins Rollenspiel und dann auch wieder ins Tabletop. Mittlerweile hat es wieder einen festen Platz in meinem Leben eingenommen. Zur Zeit spiele ich Kings of War, Warhammer 40k, X-Wing, Frostgrave, Saga, Deadzone, Dungeons and Dragons, Call of Cthulhu, Zombiecide, Space Hulk, God of Battles und wahrscheinlich noch einiges anderes, das ich aber vergessen habe.

Spielspass für alle steht für mich im Mittelpunkt; ich habe eine Schwäche für Fantasy aber gern auch Historisches oder Futuristisches. In meinen Beiträgen möchte ich über meine persönlichen Tabletop Projekte, aber auch über generelle Aspekte des Hobbies, welche mich faszinieren, schreiben.

Also bis bald und happy gaming!

Basti

Dienstag, 23. Februar 2016

Geländematten - Eigenbau Teil 2


Eine weitere Geländematte habe ich ebenfalls vor einiger Zeit fertiggestellt. Von den Massen her hat diese Matte nun 36x48" und ist damit unter anderem für Saga geeignet.

Bei dieser Variante habe ich verschiedene Brauntöne mit Acryl vermischt und fleckenweise aufgetragen. In die noch feuchte Fläche habe ich anschliessen verschiedenes Streu, Sägemehl. Sand und feine Erde eingestreut um ein schön unregelmässiges Bild zu erhalten. Als Unterbau habe ich hier Malervlies von der Rolle aus dem Baumarkt verwendet.




Und hier im Spielfertigen Zustand mit Gelände:

Sonntag, 21. Februar 2016

Co-Autor Sebastian Off


Es freut mich, euch mitteilen zu dürfen, dass ich mit Sebastian Off einen Co-Autor in meinem Blog begrüssen darf. 

Wir beide frönen schon seit Jahren dem gleichen Hobby und haben über die Zeit hinweg etliche Spiele bestritten und auch schon einige Projekte zusammen aufgebaut und dokumentiert. Unter anderem als eines der Neusten das Saga-Thema 'Der Alte St. Galler Krieg  - eine Mittelalter-TT-Story', von dem ihr hier später auch noch lesen werdet. 

Sebastian Off wird hier nun auch in einer gewissen Regelmäßigkeit Artikel und Spielberichte veröffentlichen. 

Ich wünsche ihm frohes Schaffen und bin gespannt, was da nun so kommen mag. 


Sid   




Samstag, 20. Februar 2016

Frost Grave - Meine Zauberin und ihr Gefolge


Zusammenstellung einer ersten Gefolgschaft


Frost Grave bietet fast unbegrenzte Möglichkeiten, einen Magier bzw. Magierin samt Gefolge zusammenzustellen. Grundsätzlich können beliebige Fantasy-Miniaturen im 28mm-Masstab verwendet werden. Die Beschreibung der einzelnen Klassen von Gefolgsleute sind ebenfalls sehr allgemein gefasst und schränken damit eigentlich nur damit ein, dass die Ausrüstung wenigstens einigermassen passen sollte.
Also wunderbar um wieder einmal tief in den angesammelten Miniaturen zu wühlen ...  ;-)






Meine Traumaturgin 'Ophelia Corvinus' (mit Stab und Kapuze) samt Gefolge.

Die Gruppe unten spiele ich zur Zeit und besteht neben der Magiern aus der Schülerin 'Ida', einer Ritterin, einem Halbling-Dieb und drei Kriegerinnen (Woman-at-Arms, Infantrywoman, Archeress). Dies wären volle 500 Goldmünzen (Punkte) gemäss dem Buch.





Ich habe hier Minis diverser Serien und Hersteller verwendet: Herr der Ringe von GW, Reaper Bones und iCore Keltos

Bases können beliebige verwendet werden. Da es ein Skirmisher ist, nehme ich da selber gerne 20-25mm Rundbases.   



Hier ein paar wenige Bilder zu einem der letzten Frost Grave-Spiele mit Basti und ein kurzer Überblick zu den North Star Minis:



Bastis Necromant und seine Häscher



Seine Bande besteht aus den 'offiziellen' Minis zum Spiel von North Star. Mir gefallen die Figuren sehr. Ich mag die Sculpts. Sie haben einen gewissen Old School-Flair.
Die Gefolgsleute in der Mitte wurden aus der entsprechenden Kunststoff-Box zusammengebaut.


Bildergebnis für frostgrave soldiers box
Die Box der Frostgrave Soliders von North Star



...und wird größenmäßig kompatibel sein mit den Miniaturen von Fireforge.
Gussrahmen der Frostgrave Soliders von North Star
Der Gussrahmen bietet diverse Möglichkeiten für den Zusammenbau der Minis an und hat sogar noch einiges, weniges an Zusatzausrüstung und Gepäck dabei. Sie sind für mich persönlich ein würdiger Nachfolger für meine geliebte Box der Kunststoff-Abenteurer für Mortheim (bzw. der Imperialen Miliz von Games Workshop). Die Minis sind von der Grösse und Aufmachung der Einzelteile kompatibel mit den Kunststoffboxen von Fireforge. 

Der Stil der Noth Star Minis ist etwas comichafter und passt daher auch gut zum alten Style der alten Mortheim-Figuren. Von der Grösse her sind die Minis eigentlich im üblichen Rahmen kompatibel mit verschiedenen Herstellern.



Aus dem Spiel

Nun folgen kurz zwei Schnappschüsse aus einem der letzten Spiele. Das alte Flair von Mortheim kann nicht übersehen werden.





Unschwer zu erkennen: viel vom alten Mortheim Gelände wurde hier dankbar wiederverwendet. Und die Matte von 'Guild Ball' macht sich sehr gut als Untergrund für eine Stadt. Nur weil 'Frost' im Namen des Spiels vorkommt, muss meiner Meinung nach nicht alles voller Schnee und Eis sein ... ;-)
Wir haben schon einige Spiele in der Wüste ausgetragen und ich verwende gerne eigentlich jedes vorhandene Geländesetting, das greifbar und stimmig ist.

Ideen zu neuen Banden, Geländesets etc. hab ich noch viele.

Auch auf das Spiel und die Mechanik möchte ich später noch eingehen.
Seid also gespannt ...


Sid

Mittwoch, 17. Februar 2016

Tutorial: Geländematten – Eigenbau

 


Eine Idee

Nicht jeder hat die Möglichkeit einen vollgestalteten Spieltisch mit Höhenstufen aus Styropor aufzustellen. Braucht es das überhaupt? Nein, zum Spielen reicht auch eine ebene Fläche eines Küchentisches. Aber man kann die optische Komponente mit einem passenden Untergrund massiv aufwerten. Wenn man da also etwas mehr als ein einfaches, grünes Tuch haben möchte, wird man sich früher oder später einmal in irgendeiner Form mit Geländematten beschäftigen. Diese gibt es von verschiedenen Herstellern. Ein sehr gute Variante ist die Battlemap von GW, die eigentlich mehr ein Tuch aus Rasenstreu und sehr gut verarbeitet ist. Rasenmatten aus dem Modelleisenbanzubehör bestehen meist nur aus einer Unterlage aus Packpapier, welche mit Streu beklebt ist und eignet sich wegen der mechanischen Beanspruchung nicht für den regelmässigen Auf- und Abbau. Diese Matten klebt man am besten auch eine fixe Unterlage, wie zB. ein passendes Brett.

Gut, das wären mal die bekannten Möglichkeiten. Beim Herumstöbern in diversen Foren bin ich vor einigen Monaten im Sweetwater einmal auf eine interessante Möglichkeiten gestossen, Geländematten selber zu machen. Es sind dort verschiedene Tipps zu finden und auch die Vor- und Nachteile werden erläutert. So kann man die Matten theoretisch in beliebiger Grösse selber herstellen und das je nach verwendetem Material auch relativ preiswert. Die Matten lassen sich natürlich wie eine Tischdecke auf eine ebene Fläche legen und so für Spiele verwenden. Um das ganze etwas aufzupeppen, wird in Sweetwater empfohlen, verschiedene Sachen unter die Matte zu legen und so natürliche Hügel zu erschaffen, die dann natürlich spieltechnisch auch verwendet werden können. Natürlich kann man nicht Canyons oder Steilwände darstellen, wie man es mit einer Styroporplatte machen könnte, aber sanfte Rundungen für Hügel und Senken, auf denen die Minis gut stehen. Zudem lassen sich die Matten für die platzsparende Lagerung auf Kartonrollen aufwickeln.

Für mich eine interessante Möglichkeit, die ich gerne mal ausprobieren wollte. Aufgrund anderer Projekte musste dies aber eine Weile warten. Jetzt, über die Auffahrt bin ich dazu gekommen und möchte euch kurz darüber berichten.



Ein Feldversuch

Da ich eigentlich doch recht skeptisch war, wollte ich mich nicht gleich auf eine tischgrosse Matte von gleich 1,20x1,20m stürzen. Für meinen grünbematteten Spieltisch wollte ich aber schon länger mal eine Sand-Fläche, um einen Platz für mein Western-Dörfchen zu schaffen und die Häuser nicht mehr auf die grüne Wiese stellen zu müssen. Somit also war die Ausgangslage gegeben und ich konnte das Material beschaffen.



Als Trägermaterial wird angegeben, dass eigentlich jeder grobfasrige Stoff verwendet werden könne. Beste Ergebnisse liessen sich aber mit Leinwand oder Künstlerleinwand erzielen. Wichtig sei aber, dass der Stoff auf einen rahmen aufgespannt ist für die Bearbeitung, damit sich die Matte nicht wellt.

Gut, einfache und günstige Variante: Aldi!
Bei der Durchsicht des Prospektes sind mir da einmal die regelmässig wiederkehrenden Sachen für den Künstlerbedarf ins Auge gestochen. Ich hab mir da dann einfach eine Leinwand mit Keilrahmen (ca. 50x70cm) für irgendwas um 6 Franken geholt. 

Eine grosse Variante würde ich dann aus irgend einem groben, billigen Stoff (zB. Malervlies) machen, denn ich für die Bearbeitung temporär auf einen Rahmen (oder eine Palette) tackern würde.

Dann benötigt man weiter eine klebrige Masse, die sich mit dem Stoff verbindet und sich am besten auch noch einfärben lässt. Gemäss Tipp soll man da Acryl oder Fugenacryl verwenden. Das soll der Oberfläche die nötige Zähigkeit und Haltbarkeit geben Qualität sei da nicht ausschlaggebend. Man solle am besten gleich die billigste nehmen.

Auch das ist einfach: Coop Bau & Hobby – eine Tube Acryl aus der 'Prix&Qualite'-Linie für 1.60 Franken.
Für das Einfärben und Strukturieren hab ich dann noch etwas Abtönfarbe und Sand aus dem heimischen Werkstattbestand dazu genommen.



Ich hab dann aus den gezeigten Materialien in einem alten Glas eine schöne, zähflüssige Masse angerührt. Acryl, Farbe, Wasser und Sand hab ich so nach Handgelenk gemischt und die Farbe ungefähr meinen bestehenden Wegstücken angepasst. Die entstandene Strukturfarbe hab ich dann grosszügig mit dem Pinsel auf die Leinwand gepatscht. Ich hab darauf geachtet, möglichst Pinselstriche zu vermeiden. Ich habe dann ungefähr die Hälfte beschmiert und dann von Hand etwas feinen Sand drauf gestreut. Den Vorgang hab ich dann für den Rest wiederholt.




An Stelle des Sandes kann man gemäss Sweetwater auch normales Grasstreu verwenden. Für meinen Zweck war das unpassend, aber wenns mit Sand geht, dann klappt das sicher auch mit Grasstreu.



Nach einer Trocknungsphase von 24 Stunden hab ich den überflüssigen Sand von der Leinwand geschüttelt und hab sie danach mit dem Cutter vom Rahmen geschnitten.

Das Ergebnis hat mich dann doch ziemlich überzeugt. Für einen ersten Versuch ist die Matte ganz passabel geworden. Meines Erachtens lässt sie sich wirklich gut auf einer Rolle lagern und auch auf dem Tisch macht sie eine gute Figur. Der Darstellung halber habe ich sie jetzt einfach mal auf eine Ecke des Tisches gelegt und etwas Schaumstoff darunter gepackt. Die Kanten hab ich dann mit Geländestücken kaschiert. Ich hab so eine schöne, leicht ansteigende Sanddüne erhalten, welche sich gut ins bestehende Gelände einbettet. Fürs Spielen macht der Untergrund einen robusten Eindruck. Die effektiven Kosten für meine kleine Matte belaufen sich auf gut 10 Franken für das Material. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass eigentlich nur die Leinwand 'verbraucht' wurde. Vom Rest ist ja nach einer Anwendung noch genügend für weitere Versuche da …








Für mich sind die Matten eine gute und günstige Variante, die sicher ihre Daseinsberechtigung zwischen blanker Platte und vollmodelliertem Tisch hat. Klar dafür sprechen auch die gute Transportmöglichkeit (die ihr nachgesagt wird) und die Lagermöglichkeit. Scheinbar kann man die Matte auch doppelseitig gestalten.

Mittlerweilen habe ich auch weitere, kleine Matten als Auflockerung des bestehenden Tisches gemacht und auch mit Streu zu gestalltet. Bilder dazu folgen in einem späteren Post.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem kleinen Bericht einige Anregungen für das eigene Schaffen bieten.



Sid

Montag, 15. Februar 2016

Saga – ein Dark Age Skirmish Game



Schnell, knackig, unkompliziert und doch dank den Battleboards nicht zu schnell eintönig.



Das Buch ist schon seit eingier Zeit auch auf Deutsch erhältlich.

Das Regelbuch und die Erweiterungen an sich machen einen soliden Eindruck. Sie sind vollfarbig und mit vielen Grafiken und Bildern aufgelockert. Die deutsche Version von Stronghold Terrain ist zudem in einen festen Einband gebunden und mit weiteren, tollen Farbfotos aufgelockert.
Die Battle Boards genannten Aktions-Karten für alle vorkommenden Fraktionen liegen jeweils bei.


Worum geht's?

Grundsätzlich geht es darum, dass sich Häuptlinge bzw. Anführer verschiedener Völker mit ihrem kleinen Gefolge bekämpfen. Die Truppe setzt sich dabei aus verschiedenen Klassen zusammen. Jede Gruppe von Minis kostet einen Punkt. Diese unterscheiden sich dann aber in Qualität und Anzahl. So kann man 4 Heart Guard/Leibwachen, 8 Warriors/Krieger oder 12 Levy/Leibeigene aufstellen. Der Cheffe und alle Einheiten ausser Levy generieren einen Würfel für das Battle Board. Zu Beginn der Runde wird mit diesem Würfel-Pool gewürfelt und dann können damit bestimmte Aktionen 'gekauft' werden. Also zB. Einheiten aktivieren, Angriffswüfel dazubekommen etc. sprich, eine Einheit wird nur aktiviert, wenn dies auch über das Battle Board gekauft wurde.



Die grundlegende Spielmechanik  von Saga( zB. Bewegung) ist recht allgemein, wie sie aus X Systemen bekannt ist. Also recht zugänglich ohne viel dazulernen. Auch der Kampfablauf ist recht simpel: Jedes Modell hat einen Rüstungswert. Um es zu verwunden, muss der Gegner einfach diesen Wert mit einem W6 erreichen (bei einem Warrior zB. 4+). Danach hat das Modell einen Verteidigungswurf von 4+. Wird ersteres geschafft und zweites nicht, ist das Modell weg. Schnell und einfach. Es gibt dann noch eine zusätzliche Komponente: Erschöpfung. Man kann eine Einheit nicht pausenlos antreiben. Bestimmte Aktionen geben Erschöpungsmarker. Und um die wegzubekommen, muss man etwas ruhiger treten oder hat Nachteile. Dies ist nicht wirklich berechenbar und wurde daher recht clever dargestellt. Denn der Gegner darf aussuchen, welchen 'Nachteil' die Einheit hat, um einen Erschöpungsmarker zu verlieren. Das heisst, dass eine erschöpfte Einheit in einer Nahkampfrunde schlichtwegs weniger hart (sprich mit weniger Würfeln) zuhaut oder sich in ein paar Schritte weniger weit bewegt, als geplant.

Dies mal grob umschrieben zum Spielsystem und dessen Mechanik.

Weiteres folgt in späteren Posts.





Samstag, 13. Februar 2016

Frost Grave



Um was geht’s?



Frost Grave ist ein Fantasy-Skirmish System von North Star und Osprey. Ganz in Tradition von PnP-Rollenspielen oder anderen Tabletop-Skirmishes wie zB. Mortheim.
Der Spieler übernimmt bei Frost Grave die Rolle eines Zauberers, welcher zusammen mit seinem Lehrling und einigen Gefolgsleuten durch Ruinen, Tempelanlagen und magische Orte streift um Schätze zu sammeln. Natürlich ist man auf der Suche nach magischen Artefakten niemals alleine, was auf dem Spieltisch zu einem Wettstreit verschiedener Magier (Spieler) führt.

Frostgrave



Das Spielsystem verwendet schnell zu erlernende, einfache Regeln. Würfelproben werden mit einem W20 (20-seitiger Würfel) durchgeführt. Zum Resultat werden dann Abzüge oder Zuschläge gerechnet und das Resultat verglichen. Für mich fängt es damit sehr schön des Flair von Pen and Paper-Rollenspielen wie zB. 'Das Schwarze Auge' oder 'Dungeons & Dragons', welche ich früher gespielt habe, ein.

Interessant ist die Tatsache, dass der Magier in Frost Grave der jeweilige Hauptcharakter der Bande ist. Dies unterstreicht aber sehr schön das Fantasy-Setting mit den vielen magischen Artefakten, die gefunden werden können und macht das Spiel zu einem 'Wettstreit der Zauberer'.

Die Magier stammen aus einer von zehn möglichen Schulen. Von Nekromantie über Traumaturgie bis zu den Elementaristen und Beschwörern ist alles Klassische dabei.  Jeder Zirkel beinhaltet 10 Zaubersprüche. Der Magier muss zu Beginn seine Sprüche aus verschiedenen Schulen wählen. Dies bietet schon zu Beginn viel Abwechslung und der Sinn und Nutzen verschiedener Sprüche erschliessen sich z.T. Erst nach einigen Spielen.

Der Magier kann von seinem Lehrling begleitet werden. Dieser kennt die selben Sprüche wie sein Meister und ist grob gesagt einfach eine schwächere Version desselben. Das Erleichtert die Buchführung auf dem bandenbogen ungemein. Das Gefolge des Magiers darf neben dem Lehrling bis zu acht weitere Schergen enthalten. Diese können von Hunden, Schlägern, Kundschaftern, Bogenschützen bis zu mächtigen Rittern reichen. Jedoch begrenzen die finanziellen Mittel des Magiers die Auswahl sehr stark. Neben dem Lehrling stehen dem Magier nur noch 300 weitere Goldmünzen zur Verfügung und ein Ritter verlangt schon 100 Münzen als Heuer. So will man weise beraten sein, wen man in sein Gefolge aufnimmt.

Frost Grave macht schon als Einzelspiel grossen Spass, lebt aber stark von seiner Kampagne, in der man seinen Magier und das Gefolge weiterentwickeln kann.   

Das Spiel lebt auch von seinen 'Movie-Moments' – diese klassischen Film-Momente, wie wir sie aus diversen Actionfilmen kennt. Das Gelände trägt ebenfalls zum Flair bei.

Bei uns spielen wir Frost Grave zudem oft zu Dritt. Dabei übernimmt ein Spieler die Rolle des Spielleiters und steuert gewisse Situationen und NPCs.

Dies erlaubt noch mehr Storyelemente in die Partien einzubauen und noch mehr Rollenspiel-Feeling zu bieten.

Frost Grave bei Osprey:


Sid





Mittwoch, 10. Februar 2016

Flames of War - Pz IV/70 (A)




Pz IV 70 (A)

Für Panzer habe ich eine besondere Schwäche. Darum spiele ich unter anderem auch sehr gerne 'Flames of War'. 
Besonders angetan haben es mir diese Kleinen hier: deutsche Panzer IV/70 (A).

Sehr schöne Modelle von Battlefront. Gebaut und Bemalt von mir. 



















Willkommen bei meinen Tabletop Projekten

Der Einsteig


Hallo, sei gegrüsst auf meinem Blog


Das Ziel meines Tabletop-Blogs soll sein, über meine Projekte in diesem schönen Hobby etwas Buch zu führen und beliebig darin blättern zu können. 

Über die letzten Jahre hab ich in verschiedenen Foren Artikel zu meinem Hobbyschaffen veröffentlicht. Nun sollen meine Werke hier eine neue digitale Heimat bekommen. 







Ich möchte ich euch hier zu Beginn einen kleinen Einblick in meinen Werdegang im TT-Hobby geben:    

Vom Hobbytyp her bin ich in erster Linie Bastler, Maler, Sammler und dann auch Spieler. Ich schätze den kreativen Ausgleich und lass mir gerne Zeit mit den Minis und dem Gelände. Den Traum meines eigenen Hobbyraumes konnte ich mir 2014 erfüllen. 
Diese Story werde ich hier sicher auch noch aufschreiben  ...    :-)

Für Geschichte interessiere ich mich eigentlich schon seit der Grundschulzeit. Kann mich noch gut an meine armen Lehrer erinnern, als ich sie damals ausgefragt hab ... 
Mit Modellbausätzen im Masstab 1:72 hat meine Tabletop-Karriere dann vor mehr als 25 Jahren begonnen. 
Gegen Ende des letzten Jahrtausends bin ich dann zu Warhammer und Warhammer 40K von GW gekommen und spielte dies lange Zeit ziemlich intensiv. 
Aber auch ein "Blick über den Tellerrand" schadet nicht und so habe ich mich auch immer nach anderen Systemen und Minis umgeschaut. 
Ja, und Sommer 2009 hab ich dann beschlossen, mich wieder vermehrt auf historische Systeme und somit weniger nur auf ein oder zwei Systeme zu konzentrieren. Und so geniesse ich meine "neue Freiheit" und schnapp mir so ziemlich alles an Regeln und Minis, die ich in die Hände bekomme. Die Vielfalt an Regelsystemen ist gross und bringt immer mal wieder neue Ideen mit sich.  Es hat mittlerweilen schon fast soweit ausgeartet, dass ich mich nun doch wieder etwas zurücknehmen muss ... ... daran sind natürlich auch gewisse Kickstarter schuld ... ;-)

Neben viele Historischem wie Flames of War, Saga, Black Powder und Bolt Action sind diverse Spielsysteme mehr oder weniger immer mal wieder auf meinem Spieltisch: Deadzone, X-Wing, Freebooter's Fate,  Dystopina Wars, Song of Baldes an Heroes ...
Aber auch z.B. Fantastisches wie Frost Grave, Warmachine / Hordes als Vertreter des Steampunk und diversen Zombie-Pulp wie Reanimated sind im Repertoire.     

Gerade für Zwischendurch haben es mir Skirmish-Spiele sehr angetan. Da verwende ich gerne ein historische Setting und würze es mit etwas Abenteuer. Gerne pass ich da irgendwelche Regeln passen dazu an. 
Da ich mit Familie und zwei kleinen Kindern die Zeit etwas mehr einteilen muss, greife ich in der letzten Zeit auch gerne auf ansprechende Board Games zurück. 

Da die Kinder nun langsam älter und selbständiger werden, finde ich nun auch wieder mehr zeit fürs Tabletop Hobby. Und darüber möchte ich nun wieder regelmässig berichten.  

Ideen sind da noch viele und es gibt noch viel zu entdecken und zu spielen. 
Lasst uns es uns also angehen. 



Sid