Mittwoch, 22. Februar 2017

Zombie Tabletops - Teil 13 - Gebäude

Schaffe, schaffe, Häusle bau'n ...

 
Eigentlich hab ich schon eine schöne Sammlung an verschiedenen Tabletop-Gebäuden. Auch für eine schöne Stadtumgebung hab ich einiges beisammen. Doch hier leider nur in 15mm. Also fehlt mir hier noch ein stilechtes Stadtviertel in 28mm.
 
In meinem Lager habe ich bereits ein paar Bausätze und so kann ich direkt loslegen.
Naja, als Tabletoper ist man bekanntlich Sammler und sehr auf sichere Versorgung bedacht ... 😉

Diplomatisch gesagt: Zuerst viel Zeug ansammeln und dann schauen, was man wann wirklich braucht ... So muss ich nach und nach schauen, welche Gebäude ich wirklich verwenden werde.

Von Mantic habe ich auch einige Gebäudegussrahmen aus dem Mars Attacks Kickstarter. Diese gefallen mir aber nicht so sehr. Sie sind halt einfach sehr kastig und die Löcher des Stecksystems sind schwer zu kaschieren. Als Bauten in Nebenstrassen und in der zweiten Linie sind sie aber durchaus geeignet. Im Spielbericht zu Walking Dead vor ein paar Wochen ist dieses hier zu sehen.



 



Von Battle Systems™ Urban Apocalypse Terrain habe ich aus dem Kickstarter (woher denn auch sonst ...   😊 ) ein Set mit Gebäuden rumstehen. Sehr schön gemacht. Bedruckte Pappe mit vielen Details und Liebe zum Detail. Das bleibt aber vorläufig noch etwas auf Halde. Die Anleitungen sind nur Online und das schreckt mich beim Bauen immer etwas ab.
 
Denn ich bin da schon etwas verwöhnt:
 

4Ground

Das vorbemalte MDF Terrain von 4Ground finde ich einfach toll! Davon habe ich schon einige Häuser für die Dark Ages und in 15mm für den 2. Weltkrieg gebaut.
Ich kenne auch einige weitere Hersteller von MDF Gebäuden. Die Erfahrungen damit sind sehr unterschiedlich.  Mit Bausätzen von 4Ground bin ich rundum zufrieden. Die typischen Nuten und Kerben sind meist sehr gut versteckt. Die Passgenauigkeit ist sehr gut. Nachbessern musste ich nur selten. Das Pre-Paint ist ordentlich und gut brauchbar. Gerade die Bemalerei von MDF-Bausätzen oder die nicht abgeblendeten Kanten sind zum Teil sehr aufwendig selber zu machen.
 
Da ich neben The Walking Dead auch noch für andere Systeme ein urbanes Setting in 28mm haben möchte, bin ich nun daran, wieder einige neue Gebäude zusammenzubauen. Ich möchte euch hier einen kleinen Ausschnitt einer solchen Bastelei zeigen.
 
 

Studium der Bauanleitungen
 
 
Die Bauanleitungen von 4Ground sind übersichtlich, sollten aber zwingend vorher studiert werden!  Teils sind die Bilder manchmal etwas klein, aber mit einer gewissen Erfahrung kriegt man die richtigen Schritte schon zusammen.
 
Für meine MDF-Bastelei habe ich mir mit einem IKEA-Tablett einen mobilen Arbeitsplatz eingerichtet. So kann ich meine Häuschen zusammenbauen wo es mir gerade beliebt. Gerade im Sommer nehme ich sie denn gerne mit auf die Terrasse oder in den schattigen Garten.
 
Der Aufbau beginnt
Viel Werkzeug benötigt man nicht. Sollte mal wirklich etwas nicht aus dem Rahmen kommen, ist ein schnitt mit dem Bastelmesser nötig. Sonst sind die wichtigsten Utensilien eigentlich vor allem Gummibänder und Wäscheklammern.
 
   
Für den Zusammenbau verwende ich normalen Holz- bzw. Weissleim. Zum Trocknen fixiere ich dann die Bauteile temporär bis der Leim getrocknet ist.
 
 
  
4Ground bietet immer sehr viele schöne Details, wie z.B. diese feinen Türen und Fenster. Die Türen sind beweglich. Durch das abnehmbare Dach ist das Gebäude auch Innen bespielbar. Auch im Innenbereich sind die Gebäude detailliert ausgestaltet.
 

  
 
 

Und nun ein Blick auf das fertige Gebäude mit Derek zum Grössenvergleich:




Oldfield Tires von 4Ground - ein toller Bausatz!



 
Der Gehsteig ist natürlich nicht fest und liegt einfach durch den leicht unebenen Untergrund nicht dicht an. 

Die Werbetafel 'Oldfield Tires' mag zwar so richtig schön altmodisch wirken, aber das Gebäude an sich ist einfach toll. Es lässt sich für eine sehr breite Auswahl an Systemen und Örtlichkeiten verwenden. Das Gebäude darf man so gerne in die erste Strassenzeile stellen. Es bildet den Beginn meines Städtebaus in 28mm ...
 
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 16. Februar 2017

Zombie Tabletops - Teil 12 - The Walking Dead


Keine kahlen Strassen!!!

Die Strassenmatten von Mantic, welche sie zu Mars Attacks herausgebracht haben, finde ich sehr passend, um die Stadt-Szenarien für The Walking Dead oder auch andere TT-Spiele darzustellen. Die Matten sind einfach nicht übermässig gross - knapp 60x60cm - aber sind gerade für Skirmishes absolut genügend.  


Deluxe Gaming Mat von Mantic


















Die Grundfläche ist damit nun ja vorhanden, aber da muss noch mehr drauf:


Neben den Gebäuden arbeite ich auch an diversen kleineren Sachen für meine Stadtspieltische weiter. Die Barrikaden aus der Walking Dead-Box sind einfach toll. Sie gefallen mir sehr. Auch hier sind sie einfach, aber realistisch und stylisch. Und sie machen viel Spass beim Bemalen. Ich komm meist nur schwer dazu, überhaupt zwischendurch ein Foto zu machen ...  😏


Ein Schnappschuss vom Maltisch
 
die fertigen Barrikaden
 





























Gerade der Mars Attacks Kickstarter war damals eine sehr gute Quelle an diversem Zeug für die Gestaltung einer urbanen Umgebung. Die beiden Wegweiser auf den Fotos stammen auch davon.
Ganz ehrlich gesagt: Ich hab Mars Attacks noch gar nie gespielt und ich finde die Gebäude-Gussrahmen davon nicht so pralle, aber das ganze Zugemüse hat sich gelohnt. Darum bin ich sehr froh, dass ich damals bei diesem Kickstarter auch dabei war  😂😃😃
Die Container, Abfallkübel und ähnliches habe ich bereits vor einiger Zeit hier im Blog schon gezeigt.





Freitag, 10. Februar 2017

BloodBowl – Das Team wieder aktivieren

Bunny Hup!





Es gibt alte Leidenschaften, die alle paar Jahre wieder aufflammen.

BloodBowl ist so eine bei mir





Auf Grund der Neuauflage von BloodBowl durch Games Workshop Ende 2016 ist es auch bei uns im Club wieder zum Thema geworden und eine neue Liga wurde wieder ausgerufen. Es wird also auch wieder Zeit, mein Team zu entstauben und in die nächste Meisterschaft zu führen. Seit der letzten Knights-Meisterschaft sind nun wieder fast sechs Jahre vergangen. Wir hatten damals sehr viel BloodBowl gespielt über ein paar Monate hinweg und konnten die Liga auch im März 2011 abschliessen. Mein Team hatte damals den Vize-Titel geholt und zudem über alles die meisten Touch Downs erzielt.




Ein Schnappschuss aus einem alten BloodBowl-Match


























Mein Team ist aber noch viel älter



Noch im letzten Jahrtausend hatte ich die BloodBowl-Grundbox gekauft. Das Spiel interessierte mich damals schon, aber die beiden beigelegten Teams (Menschen und Orks) konnten mich nicht begeistern. Irgendwie bin ich dann im Internet auf die Minis von Shadow Forge gestossen. Damals gab es noch nicht viele alternative Hersteller von BloodBowl-Minis. Aber diese kleine australische Firma hatte drei oder vier alternative Menschen-Teams im Angebot. Die Mädels mit dem Bunny-Outfit fand ich einfach witzig und sie brachten für mich das nötige Augenzwinkern mit. Entsprechend hatte ich mir dann ein Team mit Anhang bestellt. In Australien. Damals …😃  Das war fast schon ein Abenteuer an sich!




Die Minis haben nun bald zwei Dekaden auf dem Buckel und haben etliche spannende Spiele hinter sich. Als dann irgendwann die Regeln erweitert wurden und neue Teams dazu kamen, wurden meine Mädels zu einem Amazonen-Team. Und damit blühten sie dann so richtig auf. Die Amazonen haben einen Spielstil, der mir persönlich sehr gut liegt. Ihre Werte sind zwar nur durchschnittlich, aber das 'Ausweichen' ist eine sehr nützliche Fähigkeit. Zudem gibt es keine teuren Einzelspieler, auf welche man zwingend angewiesen ist. Bei den Mädels kann man jede fast gleich gut einsetzen und Ausfälle können gut anders besetzt werden. Durch die tiefen Punktekosten je Mini hat man eigentlich immer ein Team von mindesten Zwölfen beisammen.      




'The Bunnies' mit Trainerin, Co-Trainerin, Sanitäterinnen und Cheerleader








Die Minis waren für damalige Verhältnisse, als ich sie 1998 bestellt hab, gut und fein modelliert und sind auch heute noch recht  ordentlich, wenn auch etwas arm an Details. Damals hatte ich ja nur den Vergleich zu den GW-Modellen. Ich weiss noch, dass ich mir extra Farben für Pink und Mint besorgt hatte. Wenn schon, denn schon! 😀
Die Minis sind zwar heute nicht mehr State-of-the-Art bemalt, aber sie haben für mich einen sehr persönlichen und nostalgischen Charme. Momentan graust mich am meisten die Basegestaltung mit dem hellgrünen Streu … Aber auf den grünen BloodBowl-Feldern passt das schon.    




Ich hatte mir 2011 als zweites auch noch ein Chaos-Team aus Minis aus der Bitz-Box gebastelt. Ob diese auch wieder entstaubt werden, wird sich zeigen.  




Ich freu mich jetzt wieder auf die Matches mit meinen Mädels.


Bei den Regeln bin ich sicher noch etwas eingerostet, aber das kommt sicher bald wieder mit den ersten Spielen.

Freitag, 3. Februar 2017

Spielbericht - Song of Blades and Heroes


Riesige Riesenratten


Miniaturen haben wir alle genug herumstehen. Manchmal fehlt aber einfach Zeit und Lust um grossartige Listen zu schreiben oder grosse Armeen übers Feld zu schieben. Und ab und an möchte man doch einfach ein paar schicke Minis hervor nehmen um bei Bier und Brezel ein gemütliches Spiel zu bestreiten. Genau dafür mag ich die vielseitigen Regeln von 'Song of Blades and Heroes'. 
Ein einfaches, sehr zugängliches und einfach zu lernendes System, bei dem fast alle beliebigen Fantasy-Figuren eingesetzt werden können.  

Jede Miniatur wird durch zwei Werte und allfällige Sonderregeln beschrieben: 

Qualität  
Gibt an, wie hoch gewürfelt werden muss, um sie zu aktivieren. Q 4+ aktiviert also bei einem Wurf von 4 und mehr. 

Kampfkraft
Wird für die Ermittlung des Kampfergebnisses zum Würfelwurf dazugezählt. Das höhere Ergebnis gewinnt. 


Eine Miniatur kann pro Aktivierung bis zu drei Aktionen durchführen. Dafür wirft der Spieler eine entsprechende Anzahl Würfel. Pro erreichter Qualität steht die Aktion zur Verfügung. Aber Achtung: Bei zwei oder mehr Fehlschlägen, wechselt die Initiative direkt zum Gegner. Ebenso bei einem verlorenen Kampf. 

Die Spiele sind so schnell und spassig. Der Tiefgang fehlt bisweilen, aber das braucht es ja auch nicht immer für schnelle Spiele zwischendurch. 

Wie dieses Beispiel vor ein paar Tagen: 

Eine kleine Heldentruppe versucht einen Trupp herumstreifender Rattenmenschen daran zu hindern, sich an den Schweinen im Dörfchen gütlich zu tun. 


Die Ratten - mit ihrem dunklen Cheffe



Unsere Helden

Das beschauliche Dörfchen

die Helden versuchen die Eindringlinge abzufangen


Klonk - Die Magierin hat einen Stein an die Nuss gekriegt

Die Ratten habe die Ritterin beseitigt und fallen über die anderen Helden her




die letzte Heldin geht zu Boden


der Weg zu den leckeren Ferkelchen ist frei






Freitag, 27. Januar 2017

Zombie Tabletops - Teil 11 - The Walking Dead

Die ersten drei Spiele


Nachdem die ersten Minis und Marker nun einmal fertig einsatzbereit sind, bin ich zusammen mit einem Kollegen bei einem Feierabendbier daran gegangen, die Regeln bei der ersten Tutorial Mission gleich einmal anzuspielen. Wir haben also kurzerhand die Schnellstartregeln überflogen, die Karten und Würfel ausgepackt und schnell noch eine Matte auf den Spieltisch gelegt. Und schon gings auch los!


Die Grundaufstellung im Tutorial
 

Die erste Prügelei
Die erste Tutorialmission ist wirklich einfach, erklärt aber die Regeln sehr gut mit Beispielen. Sandra und Patrick müssen auf einem 10x10" grossen Feld mit drei Walkern drei Beutemarker einsammeln. Die Distanz ist so gewählt, dass ein Zusammentreffen eigentlich nicht vermieden werden kann. Daher muss man sich mit den einfachen Grundregeln schon einmal beschäftigen, weiss aber nach dem Studium dieser sechs Seiten auch schon gut Bescheid und kann gleich selber schon etwas beherzter weiterspielen.  



Gemeinsam ins Handgemenge
 

Die Zmobies liegen erstmal alle flach - den Bedrohungsanzeige sieht man oben links
 
Mein Kollege wählte Sandra, ich übernahm Patrick. Das Tutorial haben wir beim ersten Versuch strickte nach der Vorlage durchgezogen; ausser mit vertauschter Aufstellung. Die Mechanismen waren uns so schnell klar und geläufig. Die verschiedenen, farbigen Würfel mit der unterschiedlichen Qualität machen es einfach. Die Zombies reagieren gut. Die Reaktion auf Geräusche bzw. Nähe ist meiner Meinung nach gut dargestellt. Man bewegt sich schon vorsichtiger über das Spielfeld. Der Marker mit der steigenden Bedrohungsstufe treibt aber dennoch an. Ein Rumtröddeln oder sinnlose Rumballern ist damit schon weniger ratsam. Das Ziehen der Eventkarten bringt seine eigene Spannung mit sich.


Sandra findet die nützliche Rüstung
 
Die Nahkämpfe sind durch die unterschiedlichen Würfel recht einfach: Wer mehr Augen wirft gewinnt. Verliert ein Überlebender, so erhält die Mini eine Wunde. Ein Zombie geht zu Boden, kann in der Endphase aber ggf. wieder aufstehen, sollte er nicht mit einem 'Headshot' erledigt worden sein.

Das erste Tutorial war schnell durch, danach haben wir befunden, dass wir es noch so spielen, wie wir es machen würden und haben uns nicht aufgeteilt.

Wer bitte teilt sich denn immer auf in einer Zombie-Apokalypse?
Das ist doch der grösste Fehler!
Kennen wir doch zur genüge aus allen einschlägigen Filmen ...


Patrick findet natürlich nur einen übelgelaunten Zombie





 

Raus hier, bevor es dunkel wird!


Da wir gerade so gut in Fahrt waren, haben wir das abgeschlossene 'zweite' Tutorial einfach erweitert und die Matte kurzerhand mit einigen Gebäuden, Fahrzeugen und mehr Zombies bestückt.

Wir strickten eine einfache Mission und los gings:



Das Spielfeld wird direkt ergänzt und weiter geht's!































Sandra und Patrick würden nach der ersten erfolgreichen Plünderung noch die beiden Gebäude durchsuchen und sich dann zum wartenden Fahrzeug durchschlagen. Und das möglichst noch vor Einbruch der Dunkelheit (Bedrohungsanzeige zu hoch). Sie teilten sich also kurzentschlossen auf um die nächst gelegenen Beutemarker zu durchsuchen und bewegten sich vorsichtig heran. Sandra traf dabei aber gleich auf zwei Zombies, konnte sich aber nach kurzem Handgemenge absetzen. Sie traf sich mit Patrick wieder beim Eingang des näheren Gebäudes. Da komische Laute aus dem Inneren zu vernehmen waren, machten sie sich auf ein Handgemenge gefasst (eine Eventkarte hatte bei den nächsten Missionszielen, also auch im Gebäude, weitere Zombies auftauchen lassen). Prompt freuten sich dort drei Zombies auf eine scheinbar frisch gelieferte Mahlzeit. Sie hatten aber  die Rechnung nicht mit den beiden Lieferanten gemacht und kassierten einige Schläge und gingen zu Boden (Sandra und Patrick hatten beide je eine Schlagwaffe gefunden, Sandra zudem noch eine Football-Panzerung im Tutorial). Patrick schnappte sich schnell den rostigen Revolver, der herumlag und die Beiden hauten ab. Gerade rechtzeitig, den draussen ging die Alarmsirene eines parkierten Autos los und lockte die Zombies heran (ein weiterer Effekt einer Eventkarte).  



Da ist noch jemand zuhause
























Ein Kantholz kann nützlich sein ...


wir schleichen weiter ...

schnell noch ein Hausbesuch ...


Durch geschicktes Umgehen der heranschlurfenden Untoten. erreichten sie auch die zweite Hütte und konnten auch diese nach kurzem Handgemenge mit den ehemaligen Bewohnern plündern. Gerade rechtzeitig schafften es Sandra und Patrick, den bereit stehenden Fluchtwagen zu erreichen und sich abzusetzen.



Der Fluchtwagen ist erreicht













Das Spiel war schnell aus dem Ärmel geschüttelt aber absolut cool. Wir verwendeten zwar immer noch die Grundregeln und schöpften natürlich noch langen nicht das ganze Potenzial des Spieles aus, aber wir hatten viel Spass damit. Das Feeling war einfach toll und realistisch. Klar war es durch die Anzahl der Zombies auf dem Feld nie wirklich gefährlich, aber es fühlte sich immer nach einer latenten Bedrohung an. Und die Eventkarten sind einfach zu gut: Die Effekte sind abwechslungsreich und stimmig. Die Karte mit der Autosirene musste ich gleich zweimal lesen. Sie war soosooooo cool! Genau das, was in Folge 2 oder 3 in der Fernsehserie auch vorkommt. Ich muss gestehen, dass ich die Serie auch noch nicht wirklich viel weiter geschaut habe, aber daran kann ich mich seht gut erinnern.
Einfach toll!

Ich freu mich schon auf weitere spannende Spiele.  
😊😊

Freitag, 20. Januar 2017

Zombie Tabletops - Teil 10 - The Walking Dead

 

Die Seuche bricht aus: die ersten Untoten



Auch die Minis der Zombies sind toll gestaltet. Sie bieten wieder viele Möglichkeiten bei der Bemalung. Bei diesen Figuren habe ich mir ebenfalls überlegt, wie sie wohl gekleidet waren, als sie noch lebten. Mit einem Bild vor dem geistigen Auge habe ich mir also die Farben für die Outfits zusammengesucht und habe mich einfach am Pinsel festgehalten.   😊

Die Farbe ging so locker vom Pinsel, dass ich erst zum Fotoapparat greifen konnte, als ich schon fast fertig war. Die Zombies habe ich eine Spur einfacher bemalt, als die Überlebenden. Da ich die 'Splatter-Farben' aus den Zombicide-Farbsets von Armypainter ausprobieren wollte, konnte ich bei den Details ohnehin etwas zurückbleiben und einfach mal 'rumsauen'. Gut, ich bin kein Fan von Blutorgien und so habe ich mich auch hier mit den ganzen Spritzern zurückgehalten.    





Die Gestaltung der Bases habe ich ebenfalls gemacht. Wie schon angekündigt, habe ich mein bisheriges Stadt-Thema fortgeführt. Ab und zu Dreck und Müll drauf locker den Asphalt auf. Die Zombies haben allesamt eigne Spritzer Blut auf dem Base, so dass sie später auch in einem Spiel mit vielen Minis auf dem Tisch einfach von oben erkennbar sind.  


Meine Überlebenden treffen auf die ersten Zombies









So sieht nun mein erster Schwung an bemalten Minis und Objektives aus. Ich bin sehr zufrieden damit. Sie werden sicher bald zum Einsatz kommen.













 




Die nächste Ladung ist schon bereit für die Grundierung:

Hier möchte ich auch einige Minis mit weisser Grundierung versehen und daran dann einige Effekte mit der Bemalung ausprobieren. Die Barrikaden eignen sich wieder für eine lockere Pinselei nach einem anstrengenden Arbeitstag nach dem ich mich wohl nicht mehr auf Details konzentrieren kann. Ich freu mich schon aufs Bemalen!   



Freitag, 13. Januar 2017

Zombie Tabletops - Teil 9 - The Walking Dead

We will survive!


Nachdem die Minis ausgepackt und grundiert waren, gings auch schnell einmal an die Bemalung. Die Comics sind in schwarz-weiss und geben damit keine Vorgaben. Oder besser: sie schränken nicht ein ...
Ich hab mir dennoch grob die Bemaltips von Mantic als Ecksteine genommen, um gerade zu Beginn nicht zu lange an der Garderobe meiner Minis herumstudieren zu müssen und gleich mal frischfröhlich zum Pinsel greifen zu können.

Ich habe mir die sechs Minis, welche auch in den beiden Tutorial-Missionen vorkommen entsprechend herausgenommen.







Rick und Carl müssen noch etwas warten. Los gings mit Dereks Gefolge: Patrick, Sandra und Liam sowie ihm selber. Und ich konnte gleich etwas versuchen, das mir schon lange unter den Nägeln brannte: Jeans.  Jaaa, profaner, gewöhnliche Blue-Jeans. Ich war mir nämlich gar nicht so sicher, wie ich den verwaschenen Look am besten hinbekomme und welche Blautöne überhaupt passend sein könnten.













Ich denke das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Es hat unglaublich Spass gemacht, 'gewöhnliche' Strassenoutfits zu 'entwerfen' und zu malen. Die Minis sind dafür optimal. Sie zu bemalen macht einfach Laune 😊

Zur Gestaltung der Bases muss ich mich noch Gedanken machen. Wahrscheinlich werde ich sie aber meinen bereits schon länger vorhandenen Überlebenden anpassen und auch eine dreckige Teerstrasse bzw. einen Parkplatz darstellen.


Nach den Minis habe ich mich gleich noch anderen wichtigen Objekten zugewandt: den Missionsmarkern. Die sind einfach toll gemacht. Eigentlich simpel, aber dadurch sehr realistisch. Grosse Kartons, Holzkisten, Konservendosen, Rucksäcke, Koffer. Die Pappmarker aus der normalen Box, welche der Kickstarter-Box ja auch beiliegen, sind zwar gut und recht, aber halt nicht vergleichbar mit den gestalteten Markern. Ich find die einfach unheimlich passend. Nicht übertrieben. Halt schick schlicht!





 
Sie gingen in einer kurzen Abendsitzung schnell und locker von der Hand. Das Holz ist einfach mit zwei Brauntönen gebürstet und den Rest wurde mit 2-3 Schichten bemalt und teilweise noch mit einem Wash versehen.